Gesinde und Tiere vom Stolperhof
Das Gesinde

Berit ... das bin ich, als Chefin vom Ganzen eigentlich für alles zuständig - nur nicht für's Wetter... Der Stolperhof war und ist mein „Lebenstraum“, an dessen Umsetzung wir seit 1992 arbeiten. Meine Kinder sind groß – Sophia ist Lehrerin für Biologie und Deutsch und wird im September auf die Realschüler losgelassen. Franz hat 2010 seine Lehre zum Koch erfolgreich abgeschlossen, macht jetzt noch eine Zusatzausbildung zum Konditor.

Andy ...     ist mein Ehemann und die "graue Eminenz"des Hofes. Wenn auch offiziell nicht zum Stolperhof-Gesinde gehörig, läuft ohne unseren "Meister" doch nichts.

Franz ... als unser neuer Koch in der „Futterkammer“ verantwortlich für das leibliche Wohl, ist er derjenige, der am wenigsten zu sehen ist, aber von dessen Künsten viel abhängt...
Gelernt hat er im Hotel zur Post Bansin und wird in der Küche für frischen Wind sorgen.
Franz wohnt mit seiner Freundin in Bansin, und nicht mehr bei Mama. Mit der noch laufenden Zusatzausbildung zum Konditor wird er für mehr Gewicht bei Gesinde und Gästen sorgen...

Petra... von der Eröffnung an dabei wohnt auch sie in Stolpe, ist verheiratet und beide Söhne absolvieren eine Berufsausbildung. Petra ist unser „Bastelkönig“, und hat alte und neue Handwerkstechniken im Handumdrehen drauf, die sie dann als Gästebetreuerin auch gern an alle weitergibt.

Helga ... seit Juli 04 als Gästebetreuerin dabei und dank ihrer mütterlichen Art (wirklich die Mama unserer Petra) ist ihr Rat bei vielen Gästen gern gefragt. Natürlich wohnt auch Helga mit ihrem Mann in Stolpe und hat außer Petra noch vier Töchter.

Max ... ist seit März 2007 unser neuer Haus- und Stallmeister und hat das Sagen über den Garten und das liebe Vieh. Mit seiner Frau (unserer Petra) und den beiden Söhnen lebt auch er natürlich in Stolpe. Ob nun kleine Reparaturen, Futter mähen, Gemüse ernten oder Kutsche fahren – aus der Ruhe bringt ihn nur, wenn jemand nicht gut zu Tieren ist.

Monika... verstärkt seit Frühjahr 2004 nun unsere Truppe und ist der gute Geist und die helfende Hand in Küche, Kammern und Bauernküche. Monika  hat sie sich schon überall unentbehrlich gemacht.

Kerstin… gehört seit 01.04. 2011 zu unserem Gesinde. Als gelernte Fachkraft im Gastgewerbe und „junges Blut“ wird sie uns wohl noch einiges beibringen.

Mit ihrem Söhnchen wohnt auch sie in Stolpe, noch bei ihrer Mama: unserer Monika!!!

Die Tiere:

Arabella II ... ist das Maskottchen des Hofes ! Vor der Eröffnung bekam ich sie kleines Ferkel geschenkt und inzwischen zur großen Sau herangewachsen sollte sich durch sie die Frage beantworten: Wie alt wird eigentlich ein Schwein? Mit ihrem typischen Grinsen auf der Schnauze lag sie im November 2011 morgens einfach so ganz friedlich tot in ihrer Hütte. Wenn auch sonst kein Schwein 12 Jahre und damit soooo alt wird, war und bin ich traurig. Es ist schon erstaunlich wie man sein Herz an so ein Tier hängt.

Aber nun ist die schweinelose Zeit vorbei, endlich hat Arabella II. ihr neues Zuhause bezogen! Sympathieträger und Liebling der Kinder wird auch sie täglich beweisen, dass Schweine klug, sauber und auch „lustig“ sind – wenn man ihnen genügend Freiraum lässt. Besonderer Spaß ist im Sommer die „Schweinedusche“....

Da auch Arabella II. wie ihre Vorgängerin ihr „Brot“ nicht nur mit Werbung verdienen soll, wieder ein „Ambrosius“ als „Verlobter“ ein Gastspiel auf dem Hof geben, welches hoffentlich zu vielen Ferkelchen führen wird.

Unter Neues werden wir Euch immer auf dem Laufenden halten...

Luka … Seit Januar 2012 durch Vermittlung der Pasewalker Amtstierärtzin zu uns gekommener, nicht mehr ganz junger Schäferhundrüde, der noch mal ein gutes Zuhause verdient hat.

Im Zwinger gehalten, ist er mit uns vormittags und am Abend draußen.

Luka ist gehorsam und menschenfreundlich. Nach Absprache mit uns darf er auch die Gäste auf Spaziergängen, an der Leine, begleiten.

Ich verspreche jedem (einschließlich der gesamten Verwandtschaft bis ins vierte Glied) mindestens 3 Wochen Vollpension gratis, falls er etwas Bösartiges tun sollte...

Jessi II... wächst zu unserer neuen Kuh heran. Für unsere Gäste holen wir aber kontrollierte Milch vom Milch-Bauern in Mellenthin– so das Jessi II. wie ihre Vorgängerin später als Mutterkuh jedes Jahr Kälber aufziehen darf. Unsere Kälber haben ein schönes Leben – nur Wiese, Milch und Streicheleinheiten – und wenn die Zeit gekommen ist, schaffen wir sie selbst zum Schlachter, um jeden Stress zu vermeiden. Mehr kann man nicht tun...

Jessi III... bringt mit braun-weiß Farbe in die kleine Rinderherde. Da wir genug Futter haben soll es den lieben Gästen eben nicht an glücklichem Kalbfleisch mangeln…

Max ... unser Haflinger-Wallach kam als erstes Pferd  schon 1999 direkt vom Schlachthof zu uns. Jetzt etwa 20 Jahre alt hatte er wohl unzählige „Vorbesitzer“, die mit Gewalt versucht hatten, ihm seinen pommerschen Dickschädel auszutreiben. Heute ist er „Meisters Liebling“ und folgt Andy wie ein Hund. Charakterstark aber absolut sicher und ruhig, verfressen wie kein zweiter  ist Max zum Reiten für Groß und Klein ideal. Er läuft nie schneller als er muss...

Hansi...            ist ein  „Asphaltpferd“, der bis zum Jahr 2000 im Seebad ständig auf der Straße vor der Kutsche lief. Für den Job war der Haflinger-Wallach  nicht mehr „gut“ genug, so kam er zu uns, und ist unser Bester. Egal ob Reiten, Ein- oder zweispännig Kutsche fahren, Hansi macht treu und brav alles was man von ihm will.

Herzi ... ist – auch wenn sie so aussieht – alles andere als eine Rassekatze. Sie ist eine „Dorfmischung“, die mir 1997 als Kätzchen bei einem alten Bauern in Stolpe auffiel, weil sie dreifarbig war.  Mit etlichen Kratz- und Bisswunden eingefangen, entpuppte sie sich als völlig verwahrlostes, verwurmt und verflohtes- mit eitrigen Wunden übersätes –hässliches Etwas. Das heutige Prachtexemplar war die Mühe wert !!!  Natürlich weiß Herzi jetzt, dass sie schön ist – und benimmt sich öfter auch so. Mäusefangen hat sie gar nicht nötig – sie fängt nur, was nicht wegläuft – Stöckchen, Würstchen vom Grill oder ähnliches...

Horst ... ist unser bester Jäger. Zwar von Geburt (1998) an einäugig und auch so gesundheitlich angeschlagen (seine Mama war eine überzüchtete Perserkatze) ist er doch absoluter Profi im Mäuse- ja sogar Ratten fangen. Als Schmusekater auch einer der Lieblinge der Kinder.

Rupprecht ... saß Weihnachten 2001 einfach auf dem Fensterbrett – und blieb. All unsere Bemühungen sein altes Zuhause ausfindig zu machen scheiterten, vielleicht hatte man ihn ja auch ausgesetzt. Jetzt wohnt er also im Büro, da ihn unsere anderen nicht durch die Katzenklappe ins Wohnhaus lassen. Er ist ein ruhiger (kastrierter) Kater, für den ein „eigenes“ Zuhause bestimmt besser wäre. Lieb, unauffällig und nicht vordergründig wäre er der ideale, stubenreine Mitbewohner, allerdings keine „Kinderkatze“, da er eigentlich nur seine Ruhe will und lieber selbst schmust wenn ihm so ist – als ständig beschmust zu werden.

Schorsch... unser großer Schwarzer wurde von uns 1997 gefunden und  aufgezogen. Er ist ein Einzelgänger und nicht allzu oft auf dem Hof zu sehen. Entweder streift er  weit umher, oder liegt faul auf dem Sofa. Eigentlich heißt er „Schorsch ohne Schwanz“, denn markant ist der Pummel statt eines Katzenschwanzes. Als Jungtier hatte er sich das Teil irgendwo eingeklemmt, so dass er völlig gefühl- und bewegungslos an ihm hing. Wir haben den Schwanz dann beim Tierarzt amputieren lassen müssen, um Schorsch so von seinem „Verfolgungswahn“ zu befreien. Nun sieht er eben aus, wie ein schwarzer Luchs...

Hänsel ... und Gretel, im Frühjahr 2000 mit der Flasche aufgezogene „Waisenschäfchen“ sind überaus zahm. Sie lassen sich gern kraulen, rennen allen Menschen hinterher und naschen Gräser aus der Hand. Selbst bei der jährlichen Wollschur Ende Mai sind sie geduldig wie die „Lämmer“.

Susi und Strolch ... ,geschenkte „Waisen“ vom Festland-Schäfer bringen nun Farbe ins Spinnen
und Filzen, da Susi grau-meliert ist, und Strolch pechschwarz!

Lucy ... unsere Ziege konnte, als wir sie 2000 kauften, wochenlang nicht geradeaus laufen. Sie rannte immer im Kreis, bis sie begriff, dass sie nicht mehr an einer kurzen Kette - sondern im Gehege war. Das sah zwar putzig aus, war es aber eigentlich überhaupt nicht. Heute ist sie frech und sehr „sprungfreudig“, deshalb hat sie ständig Ärger mit dem „Meister“. Lucy geht nämlich dann im Bauerngarten und in den Rabatten spazieren und knabbert alles an, was ihr vor das Ziegenmaul kommt...

Pubert und Frieda... das sind  unser Ganter und seine Gans, denen das Weihnachtsessen 2000 erspart blieb. Eigentlich wirklich handzahm testet doch Pubert zu gern, wer vor ihm Angst hat. Klappt das, dann wird gezischt und attackiert. Zeigt sich „Mensch“ jedoch unbeeindruckt, lässt der Ganter sich sogar streicheln.  Leider legt Frieda im Frühjahr zwar ungezählte Eier, scheint aber verlernt zu haben, wie man diese dann auch ausbrütet. Gezüchtet auf  Fleisch und Eier hoffen wir für sie (und uns ) auch in diesem Jahr, dass sie sich vielleicht erinnert, was früher natürlich war...

Helmut und die Puttis auf Hahn und Hühnerchen musste ich lange warten. Andy mag nämlich keine - weil sie alles breit scharren und in seine Rabatten Sonnenbad-Löcher kratzen! Dann hat mir das Gesinde einfach zum Geburtstag welche geschenkt, und nun kräht Helmut fröhlich, und alle machen genau das, was der „Meister“ befürchtet hat! Allerdings ist Helmut zwar schön und stolz, aber nicht allzu wachsam. Der Habicht hat schon zwei seiner Damen erwischt, aber ich hab’ ja wieder einmal Geburtstag....
Zwar legen auch unsere Puttis ihr (fast) tägliches Ei, doch reicht das eben bei weitem nicht fürs  Mittwochs- und Sonntagsfrühstück. Unsere Eier bekommen wir von „Eier-Jahnke“ geliefert - da haben wir uns  überzeugt, dass diese von „glücklichen“ Hühnern sind...

Meerschweinchen werden manchmal fast „zwangsernährt“. Im Außengehege fressen sie alle auch aus der Hand und lassen sich streicheln, nur wenn die Zuneigung der Kinder zu groß wird – flitzen sie in ihre sichere Höhle – und das dürfen sie auch!

Das bunte Durcheinander der Meerschweinchen wird durch die sprichwörtliche Vermehrung immer mehr. Bei den angeblichen ausschließlich Weibern muss uns wohl doch ein Fehler unterlaufen sein… Zur Freude der Kinder, da wir nun auch bereit sind, die Lieblinge käuflich erwerben zu lassen.